Ulrike Leonhardt: Mein Weg zu Edwin Drood

Отправлено 27 мар. 2014 г., 13:13 пользователем Sven Karsten   [ обновлено 27 мар. 2014 г., 13:14 ]

Un­ge­lös­te Rät­sel haben etwas Be­un­ru­hi­gen­des. Wenn es sich dabei um eine nicht zu Ende geschrie­bene Ge­schich­te han­delt, deren Titel ein «Geheim­nis» an­kün­digt, ist die Ver­lockung groß, sich an einer Lö­sung zu ver­su­chen.

Im­mer­hin hatte Char­les Di­ckens, als er am 9. Juni 1870 starb, die Hälf­te sei­nes Ro­mans zu Pa­pier ge­bracht, zum Druck ge­ge­ben und auch schon mit Il­lus­tra­tio­nen ver­se­hen las­sen: sechs der ge­plan­ten zwölf mo­nat­li­chen Lie­fe­run­gen. Wir ken­nen nicht nur die bei­den Schau­plät­ze der Hand­lung, Clois­ter­ham/Ro­ches­ter und Lon­don, son­dern auch so gut wie alle Per­so­nen, die mit­tel­bar oder un­mit­tel­bar in das mys­te­ry ver­wi­ckelt sind. Und wir ahnen, wer der Schul­di­ge ist, der den jun­gen Edwin Drood in der Weih­nachts­nacht hat ver­schwin­den las­sen: sein nicht viel äl­te­rer «Onkel», der lei­den­schaft­li­che und opi­umsüchtige Kir­chen­kan­tor Jas­per. Doch im letz­ten Ka­pi­tel läßt der Autor seine Leser rat­los zu­rück: Wer ist der selt­sa­me «Neu­an­kömm­ling in Clois­ter­ham», der ge­hei­me Er­mitt­lun­gen an­stellt und der Lö­sung des Fal­les nahe zu sein scheint?

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